08.09.2009
09:56

LERNEN2.0 - wie es wirklich geht

Warum Netbook-Klassen nicht scheitern müssen

Er ist einer der wichtigsten Vertreter des Lernen2.0, Olaf Kleinschmidt, it-fittester Lehrer Deutschland. Im Interview mit pisaversteher zeigt er nun, was in Frankreichs Netbook-Klassen wirklich schief gelaufen ist - und worin die ungeheure Kraft des neuen Lernens stecken könnte. 

Das ganze Interview gibts heute auf der taz-Bildung. Vorab bei pisaversteher ein paar Kernsätze:

- ES GIBT IMMER NOCH viele Lehrer, DIE SICH WEIGERN FÜR DEN UNTERRICHT EINEN COMPUTER EINZUSCHALTEN, GESCHWEIGE DENN IHN IM UNTERRICHT SACHGERECHT EINZUSETZEN.

- "Laptop und Web2.0-Anwendungen bedeuten für den Lernenden: Erstens die intrinsische Motivation. „Ich mache das, um mich selbst zu entwickeln“ - das ist das Prinzip, das der Computer erleichtert. Zweitens wird es mit vernetzten Geräten viel leichter, individuelles und zugleich gemeinsames Lernen in der Klasse zu praktizieren."

- zu Netbook-Klassen, wenn sie gut gemacht sind: "Alle physischen Begrenzungen fallen weg – sei es die Wand des Klassenzimmers. Der Lernraum wird unendlich und er verwandelt sich auch von der Methode her grundlegend. Es geht um die idealste Kooperation für die beste Problemlösung – das ist die durch Web2.0 möglich gemachte neue Form der Wissensproduktion: Alle an alle, Schwarmintelligenz ist überall."

Kleinschmidt entwirft eine IT-Strategie für die Republik - und er fragt sich, wie ernst es die Politik eigentlich meint, wenn sie vom neuen lernen immer nur schwatzt, es aber nicht befördert. 

später mehr.

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