06.02.2010
23:25

lets talk about - frontloading

In unserer Twitterwolke rund um (neue) Schule und (modernes) Lernen kommt es immer wieder zu, nun ja, kleinen Scharmützeln,

ob und wie sinnvoll Frontalunterricht eigentlich noch ist. 

@cervus hat zuletzt heute (Samstag, 6. Feb) eine witzige Bemerkung gemacht über @chrisimwebs diktum, medien seien gut, "um den frontalunterricht effizienter zu machen". (er hat das dann präzisiert, schaut seinen tweet an.)

(Siehe auch die frischen Kommentare hier im Blog. >>>)

Unter der Woche ging es um die Frage, ob man die Schulstruktur ODER den Unterricht ändern müsse. @mccab99 meinte, die Hamburger Debatte über vier oder sechs Jahre Grundschule sei nebensächlich. Pisaversteher fragte sich, wie man Schulstruktur und Lernstil denn voneinander trennen könne:

@mccab99 struktur ist keine hinreichende antwort auf neu lernen @ciffi sagt dazu: aber eine notwendige. solange studienräte abschulen können, ändern sie stil nicht

Mein Vorschlag wäre daher, dass man hier und mit Tweets diskutieren sollte. Vielleicht nehmen wir uns Michael Feltens "Auf die Lehrer kommt es an" als Vorlage. Es wird vom Verlag so angekündigt: 

"Die Bildungsdebatte kreist zu sehr um Strukturfragen und Leistungsstandards. Schulerfolg und Chancengerechtigkeit sind aber vor allem eine Frage der Unterrichtsqualität. Angesichts veränderter Kindheiten erweisen sich steuernde Lehrformen der offenen Pädagogik als vielfach überlegen. Gefragt sind heute Führungsfreude, Methodenklarheit und Einfühlsamkeit. (...) Was ist effiziente Klassenführung?"

Ich habe schon mal reingesehen, und habe es jetzt @nklee68 zu rezension für die taz gegeben. Felten, der Lehrer in Köln ist, hat schon mal diesen text für die taz geschrieben. >>> Am Pult kann nur einer stehen

Ich will nicht zu viel vorlegen, aber ich finde: Dieses Buch, dieses Haltung hat im 21. Jahrhundert nichts mehr verloren. its over. Kann man wirklich heute noch so über Schule reden? 

Einladung zur Diskussion. 

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